Leider wurden hier zwischendurch keine Daten aufgezeichnet, deshalb die gerade Linie.

09.06.2016 - Ripoll

In Ripoll finden wir einen Parkplatz, doch leider komme ich mit dem blöden Ticketautomaten nicht klar. Geld hat er, aber er spuckt kein Ticket aus. Eine Dame spricht mich an und greift etwas tiefer in den Schlund des Automaten. Und siehe da, als sie ihre Hand wieder herauszieht, hält sie das Ticket darin. Sie wünscht uns noch schöne Tage in Spanien.

 

Wir gehen als erstes zur Tourist-Information, die sich gleich neben der Iglesia de Sant Pere befindet. Die Dame dort rät uns ab in die Kirche zu gehen, da gerade Reisebusse mit Touristen angekommen sind, so dass die Kirche wohl ziemlich voll ist.

Aber nebenan ist eine Ausstellung, die kostenlos besichtigt werden kann.

 

Also gut, sehen wir uns die Ausstellung an. Sie ist für uns aber eher langweilig, da wir an der Geschichte der Kirche nicht sooo wahnsinnig interessiert sind. :-)

Wir gehen noch eine Weile durch die Gassen und dann zurück zu unserem Fahrzeug.

Vic

Der kostenlose Parkplatz in Vic liegt relativ nah zur Altstadt und wir haben Glück, gleich eine Lücke zu finden. (4 Av. del Mercat- 41°55'37.4"N 2°14'50.9"E).

Wir erreichen die Catedral de Sant Pere de Vic, erbaut 18. Jh.

Weitere interessante Bauten wie der Bischofspalast, der römische Tempel und die Pietat-Kirche sind in der Altstadt zu besichtigen.

 

 

Die Altstadt ist von einer Stadtmauer umgeben. Auch hier finden wir diese interessante Straßenbeleuchtung wieder.

 

 

 

 

 

Schöne Fenster!

Außerhalb der Altstadt finden wir einen kleinen Park, in dem wir eine Verschnaufpause einlegen, bevor es zurück zum Auto geht.

Montserrat

Wir machen uns auf den Weg zum Bergkloster Monserrat, das wie Santiago de Compostela eine Pilgerstätte ist. Die Berge sind schon von weitem zu sehen und schauen aus wie ein Scherenschnitt.

Neben der Möglichkeit mit dem Auto hoch zu fahren, kann man den Wagen auch im Ort auf einem Parkplatz abstellen und die Zahnradbahn benutzen.

Über eine Serpentinenstraße fahren wir immer höher, mal mit dem Kloster im Blickfeld, dann verlieren wir es wieder aus den Augen.

Schließlich stehen wir vor einer Schranke und ziehen ein Ticket. Hinter der Schranke befinden sich entlang der Straße die Parkplätze. Den kurzen Rest des Weges nach oben legen wir zu Fuß zurück.

Wir haben das Gefühl, in einem kleinen Dorf gelandet zu sein. Hier leben heute ca. 80 Mönche.

Wir gelangen auf den Vorhof zur Abbey. Aus jedem Blickwinkel erheben sich die Berge malerisch im Hintergrund.

Als nächstes gelangen wir in einen Innenhof, der wie alles hier, blitzsauber ist.

Die Innenansicht:

 

Hinter dem Altar befindet sich -erhöht- die Marienstatue Mare de Déu de Montserrat. Von hier aus erreicht man einen Gang zum Ausgang, in dem viele Opferkerzen aufgestellt sind.

Wir machen uns auf den Rückweg zum Wohnmobil, nicht, ohne nicht noch ein letztes Mal den phänomenalen Ausblick zu bewundern.

Der Eintritt zum Kloster ist frei. Allerdings kostet das Parkticket Gebühren. Der Ticketautomat steht am Busparkplatz und er hält eine Überraschung für uns bereit. Parkgebühr 52,-€!

Ich drücke auf abbrechen, denn ich bin nicht bereit diese Summe zu bezahlen. Und nun?

Ich klopfe an der nächstbesten Tür und erkläre dem Mann in holprigem Spanisch, dass der Automat unser Wohnmobil als Reisebus "erkannt" hat und nun die entsprechenden Parkgebühren fordert. Er sagt, wir sollen runter zur Schranke fahren und das "manual" abwickeln.

Dort finden wir tatsächlich eine separate Spur mit einem Kassenhäuschen und nachdem der Herr sich überzeugt hat, dass wir keinen Reisebus besitzen, zahlen wir 6,20€.

Sitges

Unser Navi führt uns nicht die selbe Strecke den Berg hinunter, sondern auf der anderen Seite. Wir fahren wieder Richtung Meer nach Sitges und dort auf den Campingplatz.

 

Nach dem Abendessen laufen wir zur Promenade und von hier ins Zentrum. Uns begegnen viele gleichgeschlechtliche Paare. Der Ort ist bekannt für seine liberale Einstellung. Die Stimmung in den vielen Straßencafes ist entspannt und freundlich.

 

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