18.06.2016 - Pampaneira

Wir möchten noch ein Stück tiefer in die Sierra Nevada und haben uns hierfür den Ort Pampaneira ausgeguckt.

Das Panorama während der Fahrt ist abwechslungsreich, aber wir kommen auf den schmalen Straßen nicht besonders schnell vorwärts.

Der Ort Pampaneira ist hübsch und sehenswert. Es gibt Wandermöglichkeiten und eigentlich lohnt sich die Fahrt hierher auch nur, wenn man wandern möchte.

Allem Anschein nach gibt es hier wohl auch hin und wieder entweder heftigen Regen oder Schnee, wie die Rinne in der Gassenmitte zeigt.

Cueva de Nerja

Bei dieser Hitze Höhlen anschauen ist reizvoll, da es dort angenehm kühl ist :-) Also nichts wie hin! Carretera de Maro, s/n, 29787 Nerja. 36°45'42.3"N 3°50'43.5"W. Ab der Ausfahrt sind sie ausgeschildert. Eintritt 10€ p.P.

Was wir hier zu sehen bekommen ist schon überwältigent! Die Stalaktiten und Stalagmiten sind gigantisch. Fotografieren ist nur ohne Blitz erlaubt, was die Sache nicht gerade leicht macht.

Torre del Mar

In Torre del Mar machen wir für heute Schluss. Der Campingplatz ist der hässlichste von allen bisher besuchten. Wir wollen ja nur eine Nacht hier stehen und daher ist es uns egal. Der Strand ist nur ein paar Meter entfernt und ebenfalls häßlich. Zumindest hier.

 

Wir sitzen nach dem Abendessen vor dem Wohnmobil, als plötzlich ein Motorradfahrer Vollgas gibt und den Campingplatz umrundet. Dann ein zweiter. Was ist denn hier los? Ein paar Halbstarke, die sich interessant machen wollen?

 

Wir wollen noch ein wenig am Wasser entlang laufen und gehen zum Ausgang des Campingplatzes. Der ist mit einem Band versperrt und davor steht ein Polizist. Wir fragen, ob wir raus und die Straße überqueren dürfen. Er schaut angestrengt in die Ferne und winkt uns dann eilig rüber. Der weitere Verlauf der Straße ist ebenfalls rechts und links gesperrt und im Ort selbst auch. Jetzt sehen wir auch den ersten vermeindlichen Motorradfahrer - es ist ein Rennwagen, der erste von vielen. Hier findet also ein Autorennen statt. Dabei fahren die Wagen nicht gleichzeitig, sondern einzeln und die Zeit wird gestoppt. Zwischendurch müssen sie auch einen Pacour abfahren.

Vom Fiat bis zum Porsche ist alles zu sehen und jeder Wagen wird beim Start vom Publikum entsprechend angefeuert.

 

Wir lösen uns wieder aus der Menschenmasse und spazieren ein Stück auf der Promenade entlang. Hier ist der Strand schöner und auch die Promenade ist ganz nett anzusehen.

Wir kommen wieder am Campingplatz an, können ihn aber nicht betreten, da die Straße immer noch gesperrt ist und wir sie nicht überqueren dürfen. Nach einer halben Stunde ist der erste Durchgang des Rennens beendet und wir dürfen endlich rüber. Nach einer weiteren halben Stunde fängt der ganze Rummel von vorne an, wobei die Wagen aber in kürzeren Abständen starten.

 

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