31.07.2011 - Humletorp

Ich trennte mich nur ungerne von diesem wunderschönen Ort. Aber der Platz war ab diesem Tag reserviert. Gut, wir hätten auch auf einen anderen Stellplatz umziehen können, aber uns gingen auch die Vorräte aus. Ein kleiner Shop war an der Rezeption vorhanden, der aber leider nicht alles bot, was wir brauchten.

 

Wir fuhren weiter bis Humletorp. Hier fanden wir einen kleinen Campingplatz, der ganz nett war, aber leider waren die Sanitäreinrichtungen es nicht.

Der Platz lag idyllisch an einem See und zwischen Wäldern.

Bei der Anmeldung in der Rezeption stutzte ich. Ich verstand mitten im Satz auf einmal kein Wort mehr. Die ältere Dame war fließend vom englischen ins schwedische gewechselt. Das ich sie nicht verstand schien sie nicht weiter zu stören. Eine nette Holländerin erbarmte sich. Sie sprach neben schwedisch auch deutsch und übersetzte.

Den Stellplatz konnten wir uns aussuchen.

 

Nach einem Bad im See machten wir uns auf die Suche nach einem Abenteuerpfad, den es hier geben sollte. D.h. wir fragten Deutsche, die schon seit 20 Jahren hierher kamen. Sie gaben uns bereitwillig Auskunft, wo dieser Pfad einmal angefangen hat,  dass er aber nicht mehr oder nur noch zum Teil existiere.

 

Wir zogen los und fanden tatsächlich 2 Möglichkeiten, auf diesen Pfad zu gelangen, die aber beide nicht sehr reizvoll wirkten.

Den ersten Weg hätten wir uns mit einer Machete freikämpfen müssen. Der zweite führte über einen glatten Baumstamm, der quer über einen Tümpel mit brackigem braunen Wasser führte. Florian überquerte den Baumstamm mühelos, aber ich weigerte mich standhaft, da ich mich schon in dieser Brühe liegen sah. Das war ja nur der Anfang. Wir wussten nicht, was uns noch erwarten würde.

Also brachen wir die Aktion zu Florians Leidwesen ab.

Auch heute war es wieder schön und sehr heiß. Zwischendurch gab es 10 Minuten Regen.