29.07.2011 Glaskogen Naturreservat

Der Tag fing wieder mit strahlend blauem Himmel an - traumhaft!

Die weitere Küste nordwärts sparen wir uns, da wir von mehreren Leuten gehört hatten, es sei sehr voll. Vor allem Norweger besuchen diesen Abschnitt gerne. Also fütterten wir unser Navi mit neuen Daten und fuhren ins Glaskogen Naturreservat. Das Navi führte uns ein Stück durch Norwegen. Tolle Straßen mit wunderschöner Landschaft und einladenden Seen!

 

Am Naturreservat angekommen war Schluss mit Straße. Ab hier ging es ca 18km nur noch auf Piste weiter. Das ist mit unserem Wohnmobil ja eigentlich kein Problem, aber wir hatten Angst um unseren Fahrradträger, der sehr stark belastet wurde.

Schotter, Schlaglöcher, ausgespülte Rinnen - ich fragte mich langsam, ob unser Navi spinnt. Hier konnte kein Gespann entlang und auch Womos mit Überhang hinten dürften in Schwierigkeiten geraten.

 

Plötzlich standen wir mitten im Wald vor einem Campingplatz. Und was für einer! Die einzelnen Stellplätze lagen ganz weit auseinander durch Bäume, Büsche und Blaubeersträucher getrennt. Jeder Stellplatz verfügte über eine eigene Feuerstelle. Am Weg entlang gab es Frischwasserstellen, Abwasserstellen und Häuschen mit Plumpsklos. Außerdem lag der Campingplatz zwischen 2 Seen.

Wir suchten uns einen Stellplatz aus und marschierten dann zur Rezeption, die ca. 600m entfernt lag. Hier gab es auch einen Stellplatz für Zelte, WCs, Duschen usw.

Wir hatten Glück, der Stellplatz, den wir ausgesucht hatten, war noch nicht reserviert.

Selbstredend musste abends die Feuerstelle ausprobiert werden!

30.07.2011

Wir besorgten uns in der Rezeption eine kleine Wanderkarte. Es standen mehrere Strecken zur Auswahl. Da wir bei unserer Wanderung im Tiveden-Nationalpark 2008 für 6km 3 Stunden gebraucht hatten, wählten wir nun die 5km Strecke aus. Es ging fast immer am See entlang, zwischen Blaubeerbüschen und Erika hindurch. Die Strecke war mit Ringen an den Bäumen markiert.

Diesmal brauchten wir aber nur ca. 1 Stunde.

Die 5km-Strecke war also viel zu kurz. Nachmittags stimmten wir ab, ob wir noch eine längere Strecke wandern oder Kanu fahren.

2:1 für Kanu fahren.

Also Kanu gemietet für 6 Stunden. (Das war die kürzeste Zeitspanne zum Mieten). Auch hier war die Wanderkarte hilfreich. In dem See lagen Inseln so versetzt, dass die Durchfahrten nicht ersichtlich war. Mit Karte ging es aber ganz gut.

Wir genossen den Nachmittag auf dem Wasser. Zwischendurch legten wir an einer Insel an, damit Florian schwimmen konnte. es war ein friedlicher und entspannender Nachmittag.

Anschließend nahmen wir alle noch ein Bad im See und ließen den Abend ruhig ausklingen.