2.08.2011 Falun/ Sala

Die Kupfergrube in Falun war unser nächstes Ziel. Sie lag nur ca. 25km entfernt und so waren wir früh vor Ort.

Ich hatte mir keine genaue Vorstellung davon gemacht, wie so eine Grubenbesichtigung aussieht und war überrascht, dass wir unter Tage sollten.

Zunächst einmal besichtigten wir aber oberhalb der Grube das Museum und die äußere Anlage.

Pünktlich erschienen wir dann zur deutschen Führung, die von einer Dame aus Berlin durchgeführt wurde.

Zunächst mussten wir die Hosenbeine hochkrempeln, uns alle ein oranges Cape umhängen und einen orangen Helm aufsetzen. Damit sahen alle aus wie Rotkäppchen :-)

Aber die Maßnahmen waren wirklich sinnvoll. Der Boden der Grube war z. T. nass und matschig und es tropfte von der Decke.

Nachdem wir alle 3x gegen den Eingang geklopft hatten, um die Bergelfe zu begrüßen, ging es los.

In den Gängen, die sehr schlecht ausgeleuchtet waren, war die Decke an einigen Stellen so niedrig, dass sich manche den Kopf anstießen. Gut, dass sie Helme aufhatten!

Die Besichtigung war sehr interessant. Unsere Führung löschte zwischendurch das Licht und wir standen in absoluter Dunkelheit. Man konnte im wahrsten Sinne des Wortes "die Hand nicht vor den Augen sehen". Die Dame schilderte sehr anschaulich, wie sich das Leben damals abgespielt hat und unter welchen Bedingungen die Menschen hier gearbeitet haben.

Nach ca. 1 Stunde war die Führung vorbei und wir waren froh, wieder an die Erdoberfläche und in die Sonne zu kommen. Dort unten waren nämlich nur 6°C.

Unser nächstes Ziel war Stockholm. Da wir aber keine große Lust hatten, noch weit zu fahren, übernachteten wir kurz vor Sala auf einem kleinen Campingplatz.