Tag 15 - 12.07.08

Im Kiosk des Campinplatzes lagen Prospekte aus, in denen Wandertouren durch den Nationalpark beschrieben waren. Wir entschieden uns für die "Trollkyrkorunde" von 6km. Das sollte doch in einer Stunde zu bewältigen sein. Wir Ahnungslosen....

Allerdings stand im Prospekt schon etwas von "recht unwegsam" und man solle 3 Stunden einplanen.

Der Startpunkt lag an einem Parkplatz, den wir mit dem Wohnmobil anfuhren. Mit der Wegbeschreibung in der Hand ging es los. Orientieren musste man sich an den roten Markierungen an den Bäumen. (Die man auch besser nicht aus den Augen verlieren sollte). Es ging steil bergauf - ich meine wirklich steil! Zum Teil musste man klettern. Dann wieder steil bergab, was auch nicht besser war. Der Weg führte über schmale Trampelpfade und über Planken durch Morast, vorbei an einsamen Seen und Blaubeerbüschen, deren Blaubeeren hervorragend schmeckten. Zwischendurch schüttete es wie aus Kübeln. Wir hatten zwar Regenjacken an, aber unsere Jeans sogen sich voll Wasser.

Es war die anstrengendste Wanderung, die wir je unternommen haben - und die schönste. Wir haben übrigens 3 Stunden gebraucht.

Sollten Sie sich entschließen, diese Tour zu gehen dann achten Sie bitte auf folgendes: Nicht mit sehr kleinen Kindern (da eignen sich evtl. andere Touren besser, man muss selbst schon ziemlich fit sein, Regenjacken und festes Schuhwerk mitnehmen, Essen und Trinken mitnehmen, den Routenplan, da darauf die verschiedenen Wegpunkte beschrieben sind.

Wem das nicht reicht - es gibt auch eine 12km lange Tour!

Tag 16 - 13.07.08

Fahrt nach Forsvik. Dort befindet sich die älteste Schleuse Schwedens am Götakanal.

Weiter ging es nach Karlsborg und die dortige Festung besichtigt. Der Bau der Festung war auf 10 Jahre angesetzt. Gedauert hat es 90 Jahre. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war sie schon völlig überholt und zur Verteidigung nicht mehr brauchbar. Sie wurde in eine Kaserne umfunktioniert.

Nächster Halt auf der Strecke war Hjo. Das Bezaubernde an dieser Stadt ist die Promenade mit ihren hübschen alten Holzhäusern.

Dann entfernten wir uns vom Vätternsee und fuhren nach Lidköping. Die Stadt liegt im Süden des Vännernsees. Der Vännernsee ist mit 150km Länge und 70 km Breite der größte See Schwedens. Dort übernachten wir auf einem Campingplatz.

 

 

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