1. Tag - 28.06.08

Fahrt bis Fehmarn (Puttgarden)

Bei heftigem Regen dringt Wasser unten ins Fahrerhaus ein. Das muss dringend behoben werden! Der Stellplatz auf Fehmarn gehört zu einem Campingplatz und ist 3x so teuer, wie im Stellplatzführer angegeben. (ca. 30€ - da können wir ja gleich auf einen Campingplatz gehen).Außerdem gab es im Sanitärgebäude je ein einziges Waschbecken für Damen und Herren. Zähneknirschend sind wir geblieben, da wir ziemlich erledigt waren.

2. Tag - 29.06.08

Von Puttgarden geht es auf die Fähre nach Rodby. (Durch das o gehört noch ein Strich). Kosten: 71,--€. Von dort fahren wir über die dänischen Inseln bis Helsingor. Es geht zum 2. Mal auf eine Fähre (die teilweise nur mit angehaltenem Atem ertragen werden kann, so sehr stinkt es aus den Toiletten) und setzen über nach Helsingborg/ Schweden. Kosten: ca. 37,--€.

In Helsingborg steht ein 35m hoher, mittelalterlicher Turm "Känan". Er ist  Rest einer ehemaligen Festung. Außerdem erwartete uns eine schöne Altstadt mit sehenswertem Rathaus.

Weiterfahrt bis Landskrona. Hier finden wir einen kleinen Campingplatz direkt am Meer, auf dem wir übernachten wollen. Es ist zwar bereits Abend geworden, aber unsere Jungs müssen natürlich trotzdem das Wasser der Ostsee testen.

 

3. Tag - 30.06.08

Landskrona ist eine ehemalige Festungsstadt. Sehenswert ist vor allem die Zitadelle.

Nachdem wir Landskrona besichtigt haben, geht es weiter nach Lund. Der Wagen wurde am Bahnhof geparkt und wir machten uns auf den kurzen Fußweg zum Dom aus dem 12. Jahrhundert, der mit einer astronimischen Uhr ausgestattet ist. Als wir etwas ratlos vor ein paar Schilder standen sprach uns eine ältere Dame auf englisch an, was wir suchen würden. Wir suchten den botanischen Garten. Sie bot uns an, uns dorthin zu bringen. Unterwegs merkte sie, dass wir Deutsche sind und wechselte sofort von der englischen Sprache in die deutsche. (Das haben wir in Schweden noch öfter erlebt.) Die Dame war während der Kriegszeit mit einer Künstlergruppe in Deutschland unterwegs, um die Leute auf den Straßen zu unterhalten. Sie meinte, gerade in dieser Zeit haben die Menschen die Ablenkung gebraucht.

Sie lieferte uns dann auch exakt am Eingang des botanischen Gartens ab und verabschiedete sich.

Nach Besichtigung des botanischen Gartens haben wir in einem der vielen Cafes erst einmal eine Stärkung zu uns genommen. Da mussten gleich die berühmten Kanelbullar (Gebäck mit Zimt) probiert werden. (Gibt es in den schwedischen Möbelhäusern auch).

Weiterfahrt nach Ystad. Hier fanden wir einen Campingplatz ca. 3 km hinter Ystad. Der Platz war nicht gerade toll, aber für eine Nacht sind wir auch nicht so wählerisch. Zunächst wurde natürlich der Strand erkundet. Hier ließ es sich aushalten. Abends gingen wir zu Fuß nach Ystad und sahen uns diese gemütliche, durch Fachwerkhäuser geprägte Stadt an. Zurück nahmen wir dann aber doch lieber den Bus, da unsere Füße langsam den Dienst versagten. (Name des Campingplatzes und den Straßennamen hatten wir uns gemerkt.) Umgerechnet kostete die Busfahrt ca. 1,30€ pro Person.

 

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