Tag 17 - 23.7.2012

Lindesnes Fyr


No-22 auf einer größeren Karte anzeigen

km 113

Ich gebe unser nächtes Ziel Lindesnes Fyr ins Navi. Normalerweise habe ich auch immer die Karte aufgeschlagen und verfolge den Weg, den das Navi angibt, bzw. korrigiere die Richtung. Das Nüvi von Garmin ist im Großen und Ganzen gut und bietet die Möglichkeit topologische Karten aufzuspielen. Aber unfehlbar ist es nicht.

 

Diesmal passe ich aber nicht so genau auf und es führt uns viel zu früh von der Europastraße runter. Die Straßen werden schon wieder recht abenteuerlich und zum größten Teil einspurig.

Ich vergewissere mich auf der Karte, ob wir wirklich richtig fahren. Meine Eingabe ins Navi war "schnellste Strecke". Das hier ist vielleicht die kürzeste, aber die schnellste definitiv nicht!

 

Dafür bekommen wir aber auch schöne Stellen zu sehen.

Wir fahren bis Lyngdal. Abermals sucht das Navi eine kleine Straße aus, aber ich habe im Moment genug von diesen Straßen. Wir kehren auf die Europastraße zurück und fahren bis Vigeland. Von dort ist die Straße Richtung Lindesnes Fyr beschildert.

Nach ca. 25km kommen wir am südlichsten Punkt Norwegens an.

Lindesnes Fyr

Bisher kamen wir überall an jeden Leuchtturm heran. Hier ist das leider anders. Erst einmal bezahlen. 50 NOK (6,50€) pro Person. Das ärgert uns nun doch, aber wir zahlen. Dadurch erhält man außerdem Zugang zu einem Cafe, Ausstellungsraum und Saal für Filmvorführungen.

 

Das erste Leuchtfeuer wurde hier 1656 entzündet. Es bestand aus 30 Talglichtern. Es folgten später offene und geschlossene Kohlefeuer, Öllampen, Parafin-Glühlampen, elektrische Lampen bis zu der heutigen Halogenlampe.

Es regnet nicht nur, es ist hier auch sehr windig und ungemütlich. Nachdem wir den Leuchtturm erklommen und uns alles angeschaut haben machen wir uns auf den Rückweg.

 

 

Manchmal muss man sich doch über die merkwürdige Bauweise wundern!