Tag 20 - 26.7.2012

Heimfahrt


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km 741

Wir müssen uns erst am frühen Nachmittag zum Check-In einfinden.

Wir genießen in aller Ruhe unser Frühstück. Anschließend packen wir unsere Rucksäcke für die Fähre. Wohnmobil ein letztes Mal ausfegen, Abwassertank entleeren. Wir setzen uns noch ein wenig in die Sonne. und lesen. Dann ist es Zeit und wir müssen den Campingplatz verlassen. Wir fahren zum Fähhafen und stellen uns direkt vor die Schranke zum Check-In. Es dauert nicht lange und die Schranke wird geöffnet. Wir erhalten unsere Bordkarten und stehen nun in einer der Spuren ganz vorne. (Was ja nichts heißt, wie wir aus Kopenhagen wissen).

Pearl Seaways

Zuerst dürfen einige LKWs einfahren. Dann sollen wir rückwärts fahren und uns vor die LKWs stellen. Der Einweiser winkt Reinhard immer weiter zurück bis es plötzlich fürchterlich scheppert. Der Einweiser hatte nur auf den LKW hinter uns geachtet und auf die seitliche Absperrung. An der oberen Seitenwand befanden sich aber zwei Lüfter mit Abdeckkasten. Der untere Kasten ist jetzt nicht mehr da und unser Wohnmobil passte nun dorthin.

Schadensaufnahme mit dem Einweiser, dann können wir auf unser Deck. 

Unsere Kabine befindet sich auf Deck 10. Darüber sind nur noch Konferenzräume und Sonnendeck. Die Kabine gefällt mir auf Anhieb. Sie hat einen kleinen "Erker" mit Sitzecke. Außerdem hat sie ein 2. Fenster. Der Raum ist dadurch heller und die Aussicht ist besser.

Die "Pearl Seaways" hat keine Räume mit Balkon (im Gegensatz zur "Crown of Scandinavia"). Ansonsten findet man sich auf dem Schiff schnell zurecht, weil die beiden Fähren ähnlich aufgebaut sind.

Da wir sehr früh auf das Schiff konnten, erkunden wir erst einmal die Restaurants, damit wir einen Tisch für das Abendessen reservieren können. Das Steakhouse spricht uns am meisten an und wir reservieren. Da wir die ersten sind, die reservieren, bekommen wir für 19,00 Uhr einen 2er-Tisch am Fenster.

Das wäre erledigt, nun geht es hoch auf das Sonnendeck. Schnell wird ein guter Platz ausgesucht, um das Ablegen mitzuerleben.

Vor dem Abendessen bleibt genug Zeit, um ausgiebig zu Duschen. Anschließend suchen wir das Restaurant auf. Die Bedienung ist sehr freundlich und das Essen super. (Der Preis allerdings auch :-) )

Am späten Abend dürfen wir uns über einen phantastischen Sonnenuntergang freuen.

Tag 21 - 27.7.2012

Heimfahrt

Abermals können wir ein leckeres Frühstück auf dem Schiff genießen. Danach verstauen wir unsere Habseligkeiten wieder in unsere Rucksäcke. Es dauert nicht lange und wir können die Ankunft in Kopenhagen erleben.

Dann kommt auch schon der Aufruf, dass die Passagiere sich zu ihren Fahrzeugen begeben sollen. Wir beeilen uns. Da wir ganz vorne stehen werden wir sehr schnell das Schiff verlassen können.

Vor uns verlässt ein Reisebus die Fähre, danach dürfen wir fahren. Das ging ja mal flott. Zoll erwartet uns hier auch nicht - was soll man aus Norwegen auch schmuggeln?

Es dauert eine Weile, bis wir aus Kopenhagen herausfinden, aber dann geht es zügig weiter. Wir überqueren die Insel bei Sonnenschein, dürfen als fast letztes Auto noch auf die Fähre Richtung Puttgarden und befinden uns wieder auf deutschem  Boden.

Unser Navi kündigt an, dass wir um 8,30 Uhr zu Hause wären. Wir hatten in Deutschland eigentlich noch eine Übernachtung geplant, aber mal sehen, wie wir durchkommen.

Hamburg können wir ohne Stau hinter uns bringen, dafür dauert es bei Hannover etwas länger. Hinter Hannover rufe ich zu Hause an. Man will die Jungs ja schließlich vorwarnen. :-) Um 8,45 Uhr erreichen wir tatsächlich unser Ziel.

 

 

Fazit der Reise: Norwegen war abenteuerlich, es war anstrengend und es war teuer. Aber es war auch ein unvergleichliches Land, das uns immer wieder mit seiner vielfältigen Natur beeindrucken konnte! Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt!