Tag 14 - 1.08.09

Da die Berge noch nicht hoch genug waren ging es weiter nach Dimaro. (Brentagebirge). Hier fanden wir auf Anhieb einen Campingplatz. Allerdings nur mit viel Glück, da auch erst einmal nach einer Reservierung gefragt wurde. Nun, ein Plätzchen (oder auch 2 oder 3) waren noch frei.

Von den Sanitären Anlagen war ich mehr als angenehm überrascht. Jede Toilette war ein kleiner Raum mit Waschgelegenheit und pikobello sauber. Auch die Spülräume waren immer auf Hochglanz.

In nachfolgender PDF-Datei können Sie einen Blick auf den malerisch gelegenen Campingplatz werfen. Im Vordergrund liegt ein Rafting-Center.

Camingplatz Dimaro
Dimaro.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

Auch hier gab es schöne Spazier-, Wander- und Fahrradwege.

Tag 15 - 02.08.09

Was konnte man hier unternehmen? Rafting! Klar, machen wir mit!

Wir besorgten uns die Tickets und fanden uns pünktlich am Rafting-Center ein. Outfit: Jeans, T-Shirt, darunter Badezeug. Außerdem waren feste Schuhe verlangt. (Sandalen gehen auch, aber sie müssen fest am Fuß sitzen).

Dann musste man sich eine Kluft ausleihen. Bestehend aus etwas ähnlichem wie einen Taucheranzug, allerdings viel dicker, Jacke, die am Hals und an den Armen fest verschlossen werden konnte. Darüber eine Rettungsweste und zu guter Letzt ein Helm.

Es war eine Tortur sich in diesen Anzug zu quälen. Als ich ihn anhatte, glaubte ich nicht daran, ihn jemals wieder auszubekommen. Auch die Weste musste so eng anliegen, dass bei jedem Atemzug nur noch die Hälfte an Sauerstoff zu sich genommen wurde. Uff!

Doch bis dahin noch frohen Mutes hörten wir dann der Einweisung zu. Zum 1. Mal vernahm ich, dass man nicht in, sondern auf dem Schlauchboot sitzt. (auf der Kante). Und jeder musste paddeln - ohne Ausnahme.

Ich Idiot, warum hatte ich mich nur darauf eingelassen?

Mit einem kleinen Bus ging es zum Startpunkt. Die Gruppen wurden eingeteilt. In den Booten sitzen mindestens 4, maximal 7 Personen und ein "Führer". Zu unserem Glück (was sich später als Pech herausstellte) bekamen wir 4 und einem "Führer" ein Boot für uns. Wir trugen es die kurze Strecke zum Wasser und nahmen Platz. Die Füße wurden in eine Halterung, die auf dem Bootsboden befestigt ist, gesteckt.

Es war eigenartig. In dem Moment, als ich auf dem Boot saß, ging es mir wieder gut. Ich fühlte mich absolut sicher.

Nach einem kleinen Stück Wegstrecke trafen sich alle Schlauchboote an einer kleinen Sandbank im Fluß. Dort "durfte" sich jeder einmal ins Wasser werfen und ein Stück vom Fluß tragen lassen. Immer schön mit den Füßen voran - wegen der Felsen.

Danach ging es wieder mit dem Boot weiter. Es war unbeschreiblich schön. Je weiter wir fuhren umso mehr hofften wir auf Stromschnellen, da es uns gar nicht heftig genug werden konnte. Die kamen dann auch.

Nach 1 1/2 Stunden (viel zu schnell) war die Fahrt zu ende.

Und nun bedauerten wir, nur zu 4 in dem Boot gesessen zu haben. Wir mussten es aus dem Wasser wuchten und dann einen kleinen aber steilen Weg hochtragen. Es handelte sich hier nicht um ein Schlauchbötchen, sondern um eines mit den Ausmaßen von einem Green-Peace-Boot. Gefühlte 300kg!!! (Ich hatte allerdings unsere Jungs im Verdacht, dass sie beim Tragen fuschten und Reinhard und ich die ganze Last alleine trugen). Am Bus angekommen waren wir völlig fertig aber glücklich.

Die Rafting-Tour war streckenweise anstrengend, aber immer mit kurzen Erholungspausen, wenn der Fluss ruhiger wurde.

Bilder gibt es leider nicht, da uns ein wasserdichter Transport nicht möglich war. (Auch Schlüssel und Geld wurden an der Station in einem Safe verschlossen).

Das Rafting-Center bietet außerdem die gleiche Tour mit Kanus und Kajak an (nur für Profis) und als Hydrospeed. Außerdem noch Canyoning und weitere Aktivitäten.

Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Link.

Hier gehts zum Raftingcenter

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