Tag 10 - 27.07.09

Venedig ist ein MUSS für jeden Italienurlauber, wenn es sich nach der geplanten Route irgendwie einrichten lässt. Im Juli war es natürlich überfüllt, vor allem am Markusplatz. Wenn man durch die Gassen von Venedig schlendert, kann man auch auf die nicht so vollen ausweichen. Ein Stadtplan ist klar von Vorteil.

Die Anreise über die Landzunge und dann per Fähre ist empfehlenswert, so kommt das Panorama von Venedig richtig zur Geltung.

Tag 11 - 28.07.09

Wir beschlossenen, diese Region Italiens zu verlassen und in die Berge zu fahren. Mit der Hoffnung, dass es dort nicht so voll ist. 

Da unser altes Navigations-Gerät inzwischen seinen Dienst quittiert hatte und nicht bereit war uns auch noch einen einzigen km zu navigieren, war der gute alte Atlas wieder gefragt. (Wie gut, dass unsere Generation noch Karten lesen kann :-))

Wir suchten uns einen kleineren See in den Dolomiten heraus und machten uns auf den Weg.

Am Lago Levico fanden wir einen Campingplatz direkt am See. Wir hatten noch Glück mit dem Stellplatz, da er unter Bäumen im Schatten lag. Der Rest der Tagestouristen-Plätze war baumlos. Leider hatte dieser Bereich des Campingplatzes die Sanitären Anlagen in 2 kleinen Containern. Bei den Damen war es noch erträglich, aber meine Männer waren über "ihren" Container entsetzt.

Das Wasser des Sees war überraschenderweise nicht sehr kalt, obwohl der See durch einen Gebirgsbach gespeist wird. Die Umgebung war malerisch und auch der Ort war ansprechend.

Die Gegend eignete sich gut zum Bergsteigen und Fahrrad fahren und für Spaziergänge.

Letzteres nahmen wir auch gleich wahr.

Tagsüber haben wir den kleinen Strand des Campingplatzes gemieden, weil es zu voll war. Aber ein Bad am Morgen oder Abend, wenn sich hier keiner mehr aufhielt, war ein einmaliges Erlebnis.

Tag 12 + 13 - 29.07.09 - 30.07.09

Diese beiden Tage haben wir genutzt, um die Gegend zu erkunden. Zunächst einen Spaziergang um den See, der mit 8km angegeben ist. Ich glaube allerdings, dass es eher weniger war. Es war eine schöne Strecke, immer am See entlang. Zum Schluss wurde der Weg zum Pfad, auf dem man festes Schuhwerk anhaben sollte.

Meine Männer wollten unbedingt einen Berg bezwingen und machten sich auf den Weg. Der Berg liegt hinter der Stadt Levico und ist auf einem der vorherigen Bilder zu sehen. (Wo die Stadt fotografiert ist). Sie brachen dann aber doch auf halber Strecke ab. Es ging auf einem kleinen Trampelpfad steil bergan, der Weg war jedoch mehr oder weniger langweilig. Keine Herausforderung für die Jungs :-) Sie wollten richtig klettern!

Außerdem unternahmen wir weitere Spaziergänge in der Umgebung, die sich hervorragend dazu eignet. (Kartenmaterial gab es auf dem Campingplatz).

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