Tag 10 - 9.07.2013

Vik / Kap Dyrhólaey /Skógafoss/ Seljalandsfoss / Þórsmörk


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128 km

Der Morgen beginnt mit blauem Himmel. Da wird man gleich munter.

Wir wollen von hier aus eine Tour zur Gletscherzunge machen. Allerdings ist mir die Strecke zu weit. Der Platzwart erklärt uns eine 2. Strecke, die bedeutend kürzer ist. Da müssen wir mit dem Auto ein Stück zurückfahren und von dort aus laufen.

Wir fahren guten Mutes los, finden den Trackingweg jedoch nicht. Ebenso wenig ein Hinweisschild oder sonstiges. Und nun? Wir lassen die Tour sausen und fahren nach Vik. Wir stellen das Wohnmobil auf einem Parkplatz ab und laufen die kurze Strecke zum Strand. Ein toller Atlantikstrand liegt vor uns. Wäre es etwas wärmer, würden die Wellen fast zum Baden einladen. Allerdings ist es hier am Meer noch etwas diesig. Außerdem würde man den Fuß nach dem 1. Schritt ins Wasser wahrscheinlich sehr schnell wieder herausziehen. :-)

Nur ein paar Kilometer von Vik entfernt erreichen wir über die 218 das Kap Dyrhólaey. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht.

Unser nächstes Etappenziel ist der Skógafoss. Auch dieses Ziel ist schnell erreicht. Auf dem großen Parkplatz ist schon ziemlich viel los, aber es gibt noch freie Plätze.

Der Skógafoss fällt 60m tief. Neben dem Wasserfall führt ein Pfad hinauf.

Nur ca. 30km weiter über die Ringstraße nach Westen biegen wir in die 249 (die später zur F249 wird) ein. Hier liegt der Seljalandsfoss. Er ist mit 66m Höhe sogar etwas höher, als der Skógafoss, wirkt aber nicht so spektakulär. Allerdings bietet er eine Besonderheit: Man kann hinter dem Wasserfall entlang gehen, was wir natürlich auch machen.

Unterwegs passieren wir den Eyjarfjallajökull, der sich aber im dichten Nebel versteckt hällt.

Wir fahren über die F249 weiter Richtung Þórsmörk. Es sind nur ca. 20km auf dieser Piste, allerdings 20km, die es in sich haben. Ein Schlagloch reiht sich an das nächste und teilweise geht es nur im Schrittempo voran. Unterbrochen wird diese Piste von mehreren Furten. Kurz vor dem Ziel ist eine etwas tiefere Furt. Hier stehen ein paar Tschechen, die zu Fuß unterwegs sind. Sie bitten uns, ihre Rucksäcke, Schuhe, Fotoapparate usw. mit über die Furt zu nehmen. Das ist ja kein Problem. Wir verstauen alles im Wohnmobil und fahren auf die andere Seite. Das Wasser ist 70cm tief und reicht genau bis zur Eingangstür des Aufbaus. Das war knapp!

Gerade als die Tschechen durch das Wasser gehen wollen, hält ein geräumiger Geländewagen an, läd sie alle ins Auto und fährt sie über die Furt. Hier übergeben wir ihnen ihre Sachen.

Später treffen wir die Gruppe auf dem Campingplatz wieder.

 

Auf dieser Piste kamen uns überwiegend "Monstertrucks" entgegen.

Ich wundere mich ein wenig, dass wir in Landmannalaugar Daniele und Pierre nicht getroffen haben. Wie sich später herausstellen sollte, waren sie auch dort und haben auch unser Womo gesehen, aber wir waren wohl gerade auf unserer Wanderung.

 

Sie haben auch den Weg hierher eingeschlagen - und dann passierte dies:

Überquerung des Flusses Krossa