Tag 26 - 25.7.2013

Norröna

Pünktlich stehen wir am Hafen. Hinter uns stehen Inger und Kjell und wir nutzen die lange Wartezeit, um noch ein bisschen zu plaudern. Außerdem werden natürlich wieder die anderen Womos begutachtet. Am schönsten ist dieses:

Nach endloser Warterei "dürfen" wieder alle, außer den Fahrern, zu Fuß zum Terminal marschieren. Dort heißt es wieder: warten! Wir sehen, dass die Wagen auf die Fähre fahren, aber hier am Terminal geht es nicht vorwärts.

Endlich ist es soweit. Jede Bordkarte wird einzeln eingescannt. Dann stehen wir auf dem Schiff. Ich begebe mich zur Rezeption, die wir als Treffpunkt ausgemacht hatten. Reinhard ist nicht da. Das ist merkwürdig, da ich ihn auf die Fähre habe fahren sehen und das ist schon eine Weile her. Ich beschließe, mich erst einmal des Gepäcks zu entledigen, da es allmählich schwer wird. Nachdem ich es in der Kabine verstaut habe, gehe ich abermals zur Rezeption. Er ist immer noch nicht da. Irgendwann kommt er dann doch noch. Er erklärt, dass die Wagen zwar zügig auf die Fähre kamen, aber dann herrschte Chaos.

 

Diesmal haben wir sogar eine 4-Bett-Kabine für uns. Reinhard wird nun auch sein Gepäck los und wir gehen an Deck, um von Island Abschied zu nehmen. Allerdings können wir nicht viel sehen. Island entlässt uns mit dem gleichen Wetter, wie es uns empfangen hat. Der Nebel ist eine dicke Suppe.

Tag 27 - 26.07.2013

Norröna

Über Lautsprecher wurde gestern verkündet, dass die Passagiere, die bei den Färöer-Inseln das Schiff verlassen, selbst auf die Ankunft dort achten müssen. Da die Fähre mitten in der Nacht dort anlegt, gibt es keine Durchsage über Lautsprecher in den Kabinen.

Um ca. 3.00 Uhr nachts werde ich wach, weil das Schiff ruckelig fährt. Ist der Kapitän auf einer isländischen Piste gelandet? Nein, die Motoren sind gedrosselt und das Schiff legt an. Wer davon noch nicht wach geworden ist, wird es nun durch eine Lautsprecherdurchsage. Einer der Passagiere hat wohl verschlafen.

 

Trotzdem sind wir morgens früh auf. Nach dem Frühstück gehen wir in den Free-Shop. Wir schnuppern uns durch die Parfüm-Düfte, bis ich abbrechen muss, weil mir langsam übel wird von den vielen Gerüchen. Ansonsten verbringen wir den Tag mit nichts tun.

Tag 28 - 27.07.2013

Check-out / Hamburg


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899 km Tag 28 + 29

Die Fähre legt mit Verspätung in Hirtshals an. Wir warten bereits seit längerer Zeit an unserem Wohnmobil. Aber auch nach dem Anlegen tut sich nichts. Irgendjemand lässt schon einmal seinen Motor an, wird aber von einem Motorradfahrer aufgefordert, ihn wieder aus zu machen. Ca. 1 Stunde nach dem Anlegen kommt Bewegung in unser Deck. Die ersten dürfen die Fähre verlassen. Die erste Reihe muss rückwärts raus. Wir haben genügend Platz zum Wenden und können die Fähre vorwärts verlassen. Ein letztes Winken zu Inger und Kjell und wir haben wieder Asphalt unter den Reifen.

 

Wir kommen zügig durch Dänemark um kurz vor Hamburg im Stau zu stehen. Zu allem Übel kommt jetzt auch noch ein Unwetter auf. Es stürmt und der Regen peitscht wagerecht an unsere Seitenfenster. Wir beschließen, für heute Schluss zu machen und fahren den nächsten Campingplatz an.

Tag 29 - 28.07.2013

Heute sollen es in Hamburg 37°C werden. Wir stehen früh auf, um möglichst wenig von der Hitze abzubekommen.

Wir kommen bis Wuppertal und stehen dann "kurz vor der Haustür" im Stau. Ich hatte uns dort schon angekündigt.  Mit 1/2 Stunde Verspätung kommen wir zu Hause an und ich freue mich, nach 4 Wochen wieder hier zu sein.

 

Es war ein toller, eindrucksvoller Urlaub!!!