Tag 24 - 23.07.2013

Höfn / Húsey / Seyðisfjörður


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163 km

Wir werden jetzt mit schönem Wetter verwöhnt. Zuletzt haben wir in Reykjavik Regen abbekommen. Es hat zwar noch einmal abends geregnet, da saßen wir aber bereits im Trockenen. Auch heute lacht der Himmel.

Wir hatten gestern beim Spaziergang ein Schild gesehen, dass es in 5km Entfernung Papageientaucher geben soll. Also fahren wir die Straße 94 bis zum Ende durch nach Höfn. Und tatsächlich - da sitzen sie und haben nur auf uns gewartet :-)

Wir fahren über die 94 zurück, bis zur Abzweigung der 944. Wir fahren auf der 944 bis sie auf die 925 trifft. Diese befahren wir bis zur Abzweigung 926 Richtung Norden bzw. Richtung Húsey. Die Fahrt geht hier am Fluss entlang.

Zunächst treffen wir jedoch erst einmal auf das Kraftwerk Lagarfossvirkjun.

Mehrere Sandbänke sind zu sehen und auf zwei Sandbänken sehen wir sie: Die Robben. Faul liegen sie auf dem Rücken und lassen sich den Bauch von der Sonne bescheinen.

Obwohl die Sandbank ein Stück vom Ufer entfernt ist, sind sie von unserem Wagen anscheinend nicht angetan. Sie springen nacheinander kopfüber ins Wasser und suchen das Weite. Als sie merken, dass wohl doch keine Gefahr besteht, kommen sie nach und nach zurück.

Wir begeben uns wieder über die 926, später 925 Richtung Süden. Mit einem Mal präsentiert sich uns ein phänomenaler Ausblick in eine Schlucht. Da wir direkt hier einen kleinen Parkplatz finden, halten wir an und gehen einen kurzen Fußweg bis zu einer Brücke.

Wir stoßen auf die Ringstraße und fahren bis Egilsstaðir. Das heißt, wir müssen dort entlang, aber die Straße ist gesperrt. Durch die Wärme ist der Straßenbelag aufgeweicht und flüssig. Alle weichen über einen schmalen Feldweg aus. Das ist etwas abenteuerlich, da uns von der anderen Seite natürlich Fahrzeuge entgegenkommen. Als wir wieder auf die Straße treffen geht es über die 93 weiter bis Seyðisfjörður. Konnten wir nach unserer Ankunft auf Island kaum etwas von der Landschaft erkennen, können wir jetzt das schöne Panorama genießen. Leider gibt es keine Möglichkeit, anzuhalten. So musste ich leider während der Fahrt die Fotos schießen.

Der Campingplatz in Seyðisfjörður ist bereits sehr voll. Wir finden noch einen Platz und holen bei dem schönen Wetter Stühle und Tisch raus und relaxen.