Tag 17 - 16.07.2013

Dynjandi / Ísafjörður / Hólmavík


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343 km

Unser Ziel hier in der nordwestlichsten Ecke von Island waren die Bird Cliffs an der Steilküste Látrabjarg. Aber nun schaue ich mir die restliche Strecke an. Es ist noch einiges an Kilometern bis dorthin und das kreuz und quer über Pisten. Ich vermute, dass uns die Strecke einen ganzen Tag kosten würde. Leider läuft uns langsam die Zeit davon und wir wollen noch so viel anderes sehen, dass wir auf die Fahrt zu den Klippen verzichten.

Stattdessen fahren wir über die 60, die ab hier wieder nach Norden führt. Durch schöne Berglandschaft (und miserable Straßen) erreichen wir den Wasserfall Dynjandi. Durch seine gefächerte Form ist er nett anzusehen.

Über einen schmalen "Weg" gelangt man näher an den Wasserfall heran.

 

Wir fahren weiter über die 60 durch die Berge mit Aussicht auf Fjordlandschaft. Immer wieder sehe ich Moose, die eine fast neongrüne Farbe haben.

Ísafjörður ist (wie fast alle Orte auf Island) nicht sehr groß, aber ganz nett anzuschauen. Wir bummeln durch den Ort bis zum Hafen.

Auch hier müssen wir abermals über die Kunst der Hausverkleidung staunen. Es sieht wirklich aus, wie hübsche alte Holzhäuser und ist doch Wellblech.

Wieder ist Fjordumrundung angesagt. Diesmal auf der 61. Obwohl ich nirgends Hinweise gelesen habe, dass es hier Seehunde geben könnte, halte ich immer mal wieder Ausschau. Allerdings ist es schwierig, da überall auch dunkle Felsbrocken und Steine liegen und ich das auf die Distanz nicht erkennen kann.

Aber an einer Stelle steht tatsächlich ein Schild am Straßenrand mit dem Hinweis "Seehunde".

Wir halten an und wirklich - da liegen sie auf einer Sandbank. Die Sandbank ist ein ordentliches Stück entfernt, aber eines dieser Kerlchen traut sich ein Stück in unsere Richtung.

Wir fahren noch bis Hólmavík und dort auf den Campingplatz.

Es war den ganzen Tag stark bewölkt, aber es gab nur einmal einen kurzen Schauer.