Tag 3 - 22.07.10 - Paris

Für heute stand das Louvre auf unserem Programm. Wir kamen relativ früh dort an, aber es war schon eine große Menschenmenge in der Eingangshalle. Hier steht man unter der gläsernen Pyramide, die auch in dem Film The Da Vinci Code (Sakrileg) eine Rolle spielt. Ein gechwungener Weg  führt aufwärts ins Innere der Pyramide.

An das Bild der Mona Lisa war nicht heranzukommen. Reinhard hat über alle Köpfe hinweg ein Foto geschossen. Ich habe die Dame überhaupt nicht zu Gesicht bekommen.

Dafür hing gegenüber der Mona Lisa das Bild "Hochzeit von Kana." (Das ist die Geschichte, in der Jesus Wasser in Wein verwandelt).

Das Gemälde ist gigantisch mit seinen Maßen von 990cm x 669cm.



Vom Louvre aus ging es zu Fuß weiter zur Pont Neuf, der ältesten Brücke von Paris (1607), die auf die Seineinsel "Ile de la Cite" führt. Einmal quer über die Insel und wir standen vor Notre Dame

Wir beließen es bei einer Außenbesichtigung, weil wir eigentlich ein anderes Ziel hatten.

 

Notre Dame:

erbaut 1163 - 1345

Innenraum 130m lang, 48m breit, 35m hoch

Unser Ziel war das Pantheon.

Auf dem Weg dorthin läuft man unweigerlich an der Sorbonne vorbei, der Universität von Paris.

Sorbonne - Universität von Paris

Das Pantheon wurde 1790 als Basilika erbaut. In der Krypta liegen u.a. Johanna von Orleans, Voltaire, Alexandre Dumas, Marie Curie und viele andere.

Im Erdgeschoss darf das Foucaultsche Pendel bewundert werden, das die Erdrotation nachweist.

Nach ausführlicher Besichtigung des Pantheons (unter 18 freier Eintritt, wie übrigens im Louvre auch) fuhren wir mit der Metro zu den Les Halles.

Les Halles, Paris - Zur Einhaltung der Lizensbedingungen: Urheberrechte bei Pavel Krok



Die Les Halles sind Einkaufszentrum, Freizeitzentrum und Bahnhof in einem. Sie finden dort mehr als 160 Einzelhandelsgeschäfte, mehrere Kinosäle, Schwimmhalle (größte von Paris) und Restaurants.

Durch die Glaskuppeln und Grünflächen wirkt das Ganze sehr hell und freundlich.

Der Bahnhof beherbergt soviele Gänge und Gleise, dass man aufpassen muss, damit man nicht den Überblick verliert.

Von Les Halles zum Centre Pompidou ist es nur ein kurzer Weg. Auf dem Platz vor dem Centre Pompidou sitzen Menschen in verschiedenen Altersklassen und aus allen Nationen auf dem Boden, um den Jongleuren, Gauklern, Zauberern usw. zuzuschauen. Die Atmosphäre war sehr angenehm.

Das Centre Pompidou beherbergt Museum, Bibliothek, Kino, Ausstellungen und vieles mehr. Es wurde erbaut um Menschen aus allen Gesellschaftsschichten freien Zugang zum Wissen zu ermöglichen.

Das Besondere an der Architektur ist, dass alle Versorgungsleitungen nach außen verlegt wurden. (An der Rückseite des Gebäudes). Ebenso liegt die überdachte Rolltreppe für Besucher außen, jedoch an der Vorderseite. Damit hat man im Inneren des Gebäudes mehr Platz.

 

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