09.10.2017 - Hamburg

Für heute ist Sonne angesagt. Aber ein Blick aus dem Fenster sagt etwas ganz anderes. Es ist sehr stark bewölkt. Mist, denn wir wollten Hamburg mit den Fahrrädern erkunden.

Dann fahren wir halt zentral auf einen Parkplatz und erkunden zumindest einen Teil zu Fuß. Dachten wir!

Wir fahren 2 Parkplätze am Wasser an und müssen erfahren, dass Wohnmobile hier nur für 24 Stunden stehen können. Vorübergehendes Parken ist nicht vorgesehen. 12,50€ ohne Versorgung. Der 2. Parkplatz möchte 14€ ohne Versorgung.

Aufgrund unserer maroden Batterien brauchen wir jedoch Strom. Also fahren wir zum Wohnmobilstellplatz, der schon ziemlich voll ist.

Wir erhalten einen Stadtplan und alle Informationen, die wir so brauchen. Die Bahn hält direkt vor dem Platz.

Obwohl es sehr unbeständig ist, blieb es zumindest bisher trocken. Wir trauen uns und fahren mit den Rädern in die Hafencity.

Am Elbufer lässt sich gut eine kleine Pause einschieben...

An der Elbphilharmonie angekommen stellen wir fest, dass man sie kostenlos besichtigen kann und das sogar in wenigen Minuten. Also ziehen wir zwei kostenlose Tickets und stellen uns an der Schlange an. Es geht zügig voran und wir finden uns auf der längsten Rolltreppe, die ich jemals gesehen habe, wieder.

Auch die längste Rolltreppe ist mal zu Ende. Hier befinden sich der kleine und der große Saal.

Auf dieser Ebene gelangt man auch nach draußen und kann hier die Elbphilharmonie umrunden. Trotz nicht so tollem Wetter genießen wir die Aussicht.

Genug vom Gedränge in der Philharmonie machen wir uns auf den Weg in nächste Gedränge an den Landungsbrücken :-) Auch hier liegt ein Feuerschiff und die Rickmer Rickmers, eine Windjammer, erbaut 1896.

Zu einer Hafenrundfahrt habe ich ehrlich gesagt im Moment keine große Lust. Es ist mir zu ungemütlich.

Nach einem kleinen Imbiss - ein nicht frischer Matjes von einer lustlosen Bedienung- gehen wir weiter an der Elbe entlang. Kurz vor der alten Fischauktionshalle liegt das russische U-Boot U-434, das größte Jagd- und Spionage-U-Boot der Welt.

Der Kleine hat sich wohl verfahren. Sieht aus, als wenn er auf den Mississippi gehört...

An der alten Fischauktionshalle verlassen wir das Elbufer...

... und machen einen Abstecher ins Rotlichtviertel. Hier die "Große Freiheit".

Wir machen erneut einen Schwenk und fahren zum City-Park. Im Park dürfen wir nicht fahren und schieben die Räder.

In Höhe der Binnenalster verassen wir den Park wieder. Durch die Colonnaden...

... erreichen wir den Jungfernstieg und betreten hier die Alsterarkaden.

Am Rathaus beginnt es zu regnen, so dass wir für heute abbrechen und zum Wohnmobil zurück fahren.

Wir schaffen es gerade noch einigermaßen trocken zurück.

Als ich vom Fahrrad steige merke ich, dass ich nicht mehr auftreten kann, weil mir die Leiste weh tut. Beim langen Schieben des Fahrrads geht man die ganze Zeit schief und das ist meinem Rücken nicht bekommen.

 

Morgen früh wollen wir ins Miniatur-Wunderland, doch als wir uns auf der Website einloggen müssen wir feststellen, dass bis spät abends alles ausgebucht ist.