km: 64

17.07.2014 - Kurische Nehrung

Unser letzter Tag im Baltikum begrüßt uns mit Bilderbuch-Wetter.

Wir fahren zurück und halten in Juodkrantė, um uns ein bisschen umzuschauen.

17.07.2014 - Klaipeda

Um 10.00 Uhr sind wir bereits in Klaipeda. Wir finden sogar mitten im Zentrum auf der Žvejų gatve einen Parkplatz. Vor den Wagen geht ein junger Mann hin und her und schreibt fleißig Autos auf. Er klärt mich auf, dass 2 Stunden parken 6 LTL kosten. (Ca. 1,75€). Das ist nicht teuer, und ich freue mich, dass ich noch 13 LTL in meinem Portemonnaie finde.

Das Parkticket für 2 Stunden wir gezogen und wir machen uns auf den Weg, Klaipeda zu erkunden.

Der Theaterplatz liegt am nächsten. Hier steht das alte Theater und ein Brunnen mit einer Skulptur von Ännchen von Tharau.

In der Sukilėlių gatve 18 steht ein hübsches Fachwerkhaus.

Weiter geht es kreuz und quer durch die Straßen zur Aukštoji gatvė 3. Hier steht ein Fachwerkhaus, erbaut 1819. Es ist ein 16m hoher Speicher.

In der Altstadt stößt man auf einige Skulpturen. Manche muss man auf den Dächern suchen. (Kepeju gatve - Turm, Kurpiu gatve 1a - Maus, Kurpiu gatve 8 - Schornsteinfeger, Kalviu gatve - Katze.)

Jeder, der an der Maus verbeigeht, streicht ihr über den Kopf. Bringt das Glück? Ich kann es ja einmal versuchen - schaden wird es jedenfalls nicht :-)

Am Kai des Flusses Dane liegt der Windjammer Meridianas von 1998, ein ehemaliges Segelschulschiff.

Weiter am Fluss entlang erreichen wir die alte Drehbrücke von 1855. Dahinter steht das schöne Old Mill Hotel. Außerdem "parkt" hier gerade ein Kreuzschiff.

 

Auf der anderen Seite der Brücke kommt gerade eine gruselige Gestalt aus dem Wasser gekrochen.

 

 

In 20 Minuten ist unsere Parkzeit abgelaufen. Wir gehen zurück zum Wohnmobil und trinken eine Tasse Kaffee. Dann wird der Parkautomat erneut mit 6 LTL gefüttert. Nun haben wir noch genau 1 LTL übrig und 2 Stunden Zeit, den nördlichen Teil der Stadt zu erkunden.

 

Vor unserem Wohnmobil befinden sich Wasserspiele.

Wir überqueren die Börsenbrücke, die in den Norden der Stadt führt. Auf der anderen Seite steht eine Säule mit Windrose, Barometer, Thermometer, Stadtplan und Uhr. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht ein 8m hohes Denkmal für das vereinte Litauen. Hier macht man sich gerade für eine Veranstaltung bereit.

Wir biegen in die Liepų gatve ab. Das Haus Nr. 7 ist die Bibliothek des Heimatmuseums. Es fällt durch seine Skulpturen an der Fassade ins Auge.

Das Haus Nr. 12 ist ein Uhrenmuseum.

Das Haus mit der Nr. 16 ist das imposante Hauptpostamt, erbaut 1893. Es hat eine 44m hohen Turm mit Glockenspiel. Dieses Gebäude schauen wir uns auch von innen an.

Noch ein Stück weiter erreichen wir den Skulpturenpark. Bis 1977 war an dieser Stelle ein Friedhof, der eingeebnet wurde. An einigen Stellen sieht man jedoch noch Blumenschmuck oder Reste von Grabsteinen.

Am nordwestlichen Ende des Parks steht ein Denkmal für die Befreier des Hafens 1945. Ebenso ist hier ein Soldatenfriedhof auf dem 700 Sowjetsoldaten begraben sind.

Auf dem Rückweg zur Brücke treffen wir auf einen Handwerk- und Künstlermarkt. Hier werden nicht nur die fertigen Dinge ausgestellt, sondern es wird auch gezeigt, wie die Teile hergestellt werden. Alle Aussteller sind mit der Herstellung ihrer Waren beschäftigt.

Wir haben allerdings nur aus einiger Entfernung fotografiert.

Am Denkmal ist inzwischen Musik- und Tanzaufführung eines Folklore-Festivals.

Wir gehen auf dem Rückweg zum Wohnmobil am Alten Rathaus (erbaut Ende 18.- Anfang 19. Jahrhundert) vorbei.

Unsere Parkzeit läuft ab und wir beschließen, zum Hafen zu fahren.

Die Beschilderung ist dürftig und wir sind uns erst einmal nicht sicher, ob wir hier richtig sind. (Perkėlos gatve - nach dem Überqueren der Gleise links halten). Dann entdecken wir aber das Zeichen der Schiffahrtslinie.

Wir haben noch reichlich Zeit und schauen uns etwas um, aber es gibt nicht viel zu entdecken.

Das Schiff legt pünktlich an und auch pünktlich wieder ab.

18.07.2014 + 19.07.2014

km: 18.7.2014 - 143 / 19.07.2014 - 346

Um 18.00 Uhr legt die Fähre nach einer ruhigen Überfahrt in Kiel an. Wir kommen zügig von Bord und lassen Hamburg hinter uns. Um 20.00 Uhr nehmen wir den, vom Navi angezeigeten, nächsten Campingplatz.