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km: 113

02.07.2014 - Tuhala

Heute sieht das Wetter ganz manierlich aus, nur die Sommertempe-

raturen  lassen noch auf sich warten.

Nach dem Frrühstück machen wir uns auf den Weg und suchen das Naturzentrum von Tuhala. Nach einigem Hin- und Herfahren werden wir endlich fündig. (Falls Sie vorhaben, dorthin zu fahren: Von der 2 von Tallinn kommend auf die 202, dann auf die 203 abbiegen. Obere Karte vergrößern!) Wir treffen auf diese Schilder:

 

 

An einem kleinen Parkplatz können wir das Wohnmobil abstellen. Schnell noch ein Foto des Wanderweges aufnehmen, dann gehen wir erst einmal zum Naturzentrum und stehen vor verschlossenen Türen. Leider existiert kein Schild mit den Öffnungszeiten, aber der Weg ist auch so zu finden. Direkt am Zentrum steht der Hexenbrunnen. Näheres siehe hier.

Wir folgen der Beschilderung zunächst diesseits der Straße durch einen kleinen Wald und stoßen nach kurzer Zeit auf den ersten brodelnden Teich.

Ab dort ist kein Weg mehr erkennbar und wir gehen zurück, um die Wanderung auf der anderen Seite der Straße fortzusetzen. Hier geht es durch Wiesen. Vor einiger Zeit wurde ein Weg hinein gemäht, der leider schon wieder zuwächst, aber immer noch erkennbar ist.

Unser Spaziergang endet abrupt an einem Bach. Zum rüberspringen ist er zu breit, zum durchwaten zu tief, zum ausziehen ist es zu kalt. Ich schaue noch einmal auf der fotografierten Karte nach - richtig, der Weg führt durch Wasser und für uns endet er hier. Wir gehen zurück zum Womo. Es war ein netter, wenn auch kurzer Spaziergang.

 


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02.07.2014 - Jõelähtme

Wir begeben uns Richtung Norden nach Jõelähtme. Hier folgen wir der Beschilderung zum Jägala-Wasserfall. (Jägala juga). Er ist mit ca. 8m Höhe der größte natürliche Wasserfall Estlands.

Es ist zwar erst Mittag, aber wir würden gerne ein wenig entspannen und machen uns auf die Suche nach einem Campingplatz. Dazu fahren wir Richtung Käsmu an der Küste, wo sich ein Platz befinden soll. Aber unterwegs hält Reinhard plötzlich an, weil er ein Schild gesehen hat.

Wir fahren auf ein Grundstück mit einem hübschen Wohnhaus zu. Ich steige aus und ein älterer Herr kommt mir freundlich entgegen. Als ich nach dem Campingplatz frage, der nicht zu sehen ist, nickt er, holt sein Handy aus der Tasche, wählt eine Nummer und drückt es mir in die Hand. Der Sohn ist am anderen Ende der Leitung und er spricht englisch. Während ich noch mit ihm spreche, kommt er aus dem Haus. Er sagt, er zeigt uns erst einmal den Platz. Wir umrunden das Grundstück mit dem Haus und stoßen auf eine bezaubernde Idylle. Und kein Mensch weit und breit! Es ist einfach traumhaft hier und wir bleiben natürlich.

 

Nach einem Kaffee geht es unter die Dusche und ansonsten faulenzen wir.

 

 

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